„Die Blume von Hawaii" – Operette im Theater Basel

Anfang August 2017 begannen die Proben zu der Operette „Die Blume von Hawaii“ (Paul Abraham) und nach zwei Monaten intensiver Regie- und Choreografiearbeit konnte am 1. Oktober die Premiere stattfinden.

Basler Operette: Die Blume von Hawaii
Foto, Sandra Then.

Das Besondere an dieser Produktion ist die Besetzung der Hauptfiguren durch Schauspieler, die das Stück mit viel Ironie und Doppeldeutigkeit würzen. Gleich der Musikgattung „Operette“, die so manche Gemüter spaltet, liegen die Qualitäten der Basler „Blume von Hawaii“ im Auge des Betrachters.

Über die Premiere von „Die Blume in Hawaii“ in Basel zog Dominique Spirgi für die Schweizer „Tageswoche“ das Fazit:

„Ob es dem Theater Basel gelingen wird, mit dieser Aufführung die Operette zu retten, wie sich das Theaterdirektor Andreas Beck wünscht, sei dahingestellt. Aber so freudig gespielt und zugleich ironisch überhöht darf man das Werk durchaus zeigen. Ganz einfach, weil die Aufführung großes Vergnügen bereitet – nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

Alexander Dick resümiert in der „Badischen Zeitung“: Dass der Abend musikalisch viel zu bieten hat, liegt an Kinsun Chans Choreographien, dem stimmig-swingenden Chor (Leitung: Oliver Rudin) und vor allem Jürg Henneberger und seinem Ensemble Phoenix Basel. Das 16-köpfige Orchester legt den Salonjazz-Sound dieser Zeit stimmig, leidenschaftlich und mit rubatierender Hingabe hin.

Das Stück ist noch bis zum 19. Januar 2018 am Theater Basel, Große Bühne, zu sehen.

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